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Erlebnisbericht
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Unsere amerikanische Partner­schule ist die Bay Port High School in Green Bay, Wisconsin, einer 100.000-Einwohner-Stadt, die ca. drei Autostunden nördlich von Chicago direkt am Lake Michigan liegt. Der Austausch ist über das German-American-Partnership-Program (GAPP) zustande gekommen und läuft seit 2006.

 

In der Regel fährt jährlich eine Gruppe von ca. 15-18 Zehntklässlern und zwei Begleitlehrkräften für drei Wochen im Herbst in die USA (unter Einbezug der Herbstferien). Nach einigen Tagen Aufenthalt in Chicago mit seinen berühmten Wolkenkratzern (wie z.B. dem Sears Tower) geht es weiter nach Green Bay, wo die Schülerinnen und Schüler zwei Wochen lang am amerikanischen Schul- und Familienleben teilnehmen. Dabei bekommen sie einen guten Einblick in die Besonderheiten einer typisch amerikanischen High School und lernen ganz nebenbei viele englische Ausdrücke aus dem Alltagsleben. Auch das Gymnasium Bondenwald betrachten sie hinterher unter ganz neuen Gesichtpunkten!


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Die amerikanischen Schülerinnen und Schüler sind sehr gastfreundlich und nehmen teilweise auch deutsche Gäste auf, obwohl sie selber keinen Gegenbesuch antreten. Alle zwei Jahre kommt dann eine Gruppe amerikanischer Schülerinnen und Schüler mit ihren zwei Deutsch­lehrerinnen direkt vor den Sommerferien ans Gymnasium Bondenwald.

 

Hier ein Überblick über einen typischen Reiseverlauf:

 

 


1. Tag


Hinflug HH-Chicago


2.-6. Tag


Aufenthalt in Chicago

Mögliche Programmpunkte:

- Lincoln Park, Lakeshore and Magnificent Mile

- Architectural Cruise, Art Institute of Chicago, Millennium Park, Hard Rock Café

- Oak Park, Frank Lloyd Wright’s home and studio

- Sears Tower, Shedd Aquarium


7. Tag


Weiterfahrt nach Green Bay, Wisconsin

Kennenlernen der Gastfamilien

7.-20. Tag


Aufenthalt in den Gastfamilien

Besuch des Unterrichts an der Bay Port High School

Mögliche Aktivitäten: potluck dinner with bonfire, field trip to dairy and corn maze in Door County, Halloween party, farewell dinner


21. Tag


Abends: Abflug aus Chicago

22. Tag

Ankunft in HH

 

 


Im Zeitraum vom 2.10.2008 bis zum 22.10.2008 sind wir fünf Tage in Chicago und 15 Tage in Green Bay (Wisconsin) gewesen.
Wie Schüler vor uns hatten in diesem Jahr WIR das Glück, an der knapp dreiwöchigen Sprachreise in die USA teilzunehmen.

 

Die Aufregung war riesig, als wir am Flughafen in Hamburg endlich auf den Abflug warteten. In Paris hieß es dann umsteigen und wir „rannten“ förmlich über den riesigen Pariser Flughafen um unseren Flieger nicht zu verpassen. Über Rolltreppen, Busse, Züge und lange Gänge ging es dann nach etwa einer Stunde Wartezeit im Flugzeug endlich nach Chicago.
Auf dem Flug gab es leckeres Essen und zahlreiche Filme und Unterhaltungsmedien.
Geschlafen wurde kaum.
Nach vielen Stunden Flug, am Chicago Airport angekommen und total übermüdet, mussten wir uns noch durch den Underground und die Straßen in der City mit samt dem Gepäck durchschlagen. In Chicago war es Nachmittag und in Hamburg Vormittag.
Der Jet-leg zeigt sich, denn das war eine schlaflose Nacht.
Alles war so neu für uns in Chicago, die riesigen Gebäude, die Skyline, der Lake Michigan und leider auch das teilweise kalte Wasser in den Duschen und Kakerlaken in der Jugendherberge. Das Wetter war aber fantastisch.
Wir haben das Aquarium und ein Museum für Kunst besucht sowie eine architektonische Bootsfahrt gemacht. Das größte Highlight war, dass wir auf dem gewaltig hohem Sears Tower waren.Der Ausblick vom „Skydeck“ war fantastisch und man konnte die Autos nur noch als Punkte sehen.
Viele haben schnell gelernt, dass „Leben“ viel Geld kostet, denn wer täglich Getränke, Frühstück, Mittag und Abendbrot braucht, hat locker in einer Woche 200 Dollar ausgegeben.
Zusätzlich ist es für jeden eine Umstellung, auf alles, was man kauft, noch die Mehrwertsteuer zu addieren, denn dann sieht nicht mehr jedes Angebot so günstig aus.

Nach den langen Tagen in Chicago ging es per Bus nach Green Bay.
Eine riesige Schule mit einem überdimensionalen Parkplatz empfängt uns an dem regnerischen Tag.
(Man bedenke, dass man in den USA schon mit 16 ein Auto fahren darf und 2000 Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahre auf die High School „Bay Port“ gehen.)
Die Gastfamilien holten uns ab und es ging „ab nach Haus“. Der Schulalltag war meist langweilig, denn es war schwer, so schnell in individuelle Themen eingearbeitet zuwerden.

Von gemeinsamen Lagerfeuern, Spukgeländen wie „Terror on the Fox“, Footballspielen, Essengehen, „Frisbee-Golfen“, Konzerten, Countrysides und Bowling können wir nur noch schwärmen. Gibt es in Hamburg natürlich teilweise auch, doch in Green Bay war es halt ein einmaliges, wundervolles Erlebnis.
Es gab viele neue Bekanntschaften, einige von ihnen sehen wir hoffentlich in den nächsten Jahren in Hamburg wieder. Es fiel uns allen sehr schwer Abschied zu nehmen.

Lisa Holster, 10c