entwicklung

Im Fokus unserer Überlegungen zur Unterrichts- und Schulentwicklung stand im vergangenen Schuljahr die Frage, wie wir unseren Unterricht vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen aus der Coronazeit zukünftig gestalten wollen. Mit dem gesamten Kollegium wurden im Frühjahr 2021 auf zwei Lehrerkonferenzen unter der Fragestellung, was wir aus dem Fernunterricht zukünftig in den Präsenzunterricht übernehmen wollen, folgende Arbeitsfelder festgelegt, die den Schwerpunkt unserer pädagogischen und didaktischen Arbeit des Schuljahres 2021/2022 darstellen werden:

  1. Medienkompetenz / digitale Kompetenzen (Fortbildungen, Qualifizierungen)
  2. Digitale Medien im Unterricht (Einsatz digitaler Medien, BYOD, Moodle)
  3. Lehren und Lernen (Aufgabenverständnis, selbstständiges und kooperatives Arbeiten)
  4. Organisationsformen (Nutzung von Konferenzzeiten, Einsatz von Videokonferenzen u.a.)
  5. Pädagogische Rahmenbedingungen (Lernbegleitung, Diagnosefähigkeit, lernförderliche Feedbackformate)

Verantwortlich für die Ausgestaltung der "Organisationsformen" (Punkt 4) ist die Schulleitung. Der Schwerpunkt "Medienkompetenz" (Punkt 1) liegt im Verantwortungsbereich unseres Medienbeauftragten (Jost Fromhage), für die Arbeitsfelder "Digitale Medien im Unterricht" (Punkt 2) und "Lehren und Lernen" (Punkt 3) wurden jeweils Arbeitsgruppen eingerichtet. Die "Pädagogischen Rahmenbedingungen" (Punkt 5) werden von der Didaktischen Leitung (Ralf Pollei) und unserer Steuergruppe (Marie Jacob, Katrin Reiß, Florian Flemming und Thomas Kisser) formuliert, koordiniert und aktualisiert.

Um in diesen Arbeitsfeldern über den "Tellerrand" der eigenen Schule hinauszublicken und eine größtmögliche Nachhaltigkeit zu erzielen, beteiligt sich unsere Schule in diesem Schuljahr darüber hinaus an drei vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung initiierten Projekten.

Im ersten Schulhalbjahr nehmen wir an dem Blended-Learning-Kurs "Digital macht Schule" teil, um uns vertieft mit den Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels auseinanderzusetzen. Konkret geht es dabei um die Handlungsfelder "Lernen und Lehren", "Hardware und Software", "Fort- und Weiterbildung" sowie "Prozesse und Organisation".

Das zweite Projekt, "Schools for Earth - Climate Lab", wird uns über das gesamte Schuljahr begleiten. Als "Whole School Approach" geht es im Climate Lab in einer Kooperation des Landesinstituts mit Greenpeace um "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" (BNE). Ziel ist es, einen Klimaschutzfahrplan und eine Zukunftsvision für die eigene Schule zu entwickeln. Teilnehmen werden von Seiten unserer Schule zwei Lehrkräfte, zwei Schülerinnen und unsere Didaktische Leitung.

Auf projektorientiertes Handeln ist der Fokus des dritten großen Projektes gerichtet. In Hamburg werden in den nächsten Jahren "Hublinge" eingerichtet. Bekannter ist der Begriff "Maker Space". In den an dem Projekt teilnehmenden Schulen werden physische Räume ("Lernhubs") eingerichtet, in denen Schülerinnen und Schüler eigene Projektideen umsetzen können.

 

(letzte Aktualisierung: 21.09.2021